Tinnitus,
wer bist Du?
Unter
Tinnitus versteht man Ohr- und Kopfgeräusche, die der Betroffene
als "Klirren, Pfeifen, Zischen, Läuten, Summen, Schlagen" o.ä.
nur allein wahrnimmt. Was für andere, die diese Töne nicht hören,
nicht nachvollziehbar ist, ist für den Betroffenen störend, unangenehm
bis extrem bedrohlich.
Doch wie entsteht Tinnitus? Die Ursachen sind so vielfältig wie
das Erscheinungsbild.
Oft spielen übermäßige Lärmeinwirkung (Arbeitslärm, Knallereignis, Diskobesuch),
Hörstürze infolge Durchblutungsstörungen, Virusinfektionen, unbewältigter Streß,
Halswirbelsäulenproblemen, Muskelverspannungen oder Schwerhörigkeit eine ausschlaggebende
Rolle.
Hören,
was nicht jeder hört!
Auf unser
Ohr stürmen täglich unzählige Töne und Geräusche ein. Selbst
wenn wir schlafen. Nicht alles können und wollen wir verarbeiten.
Eine wichtige Rolle kommt dabei unserem "Verstehzentrum" dem Gehirn
zu. Es kann Laute, die uns "bekannt" sind als "ungefährlich" einstufen
und unterdrücken. Bei anderen, und unbekannten Tönen, wird das
Gehirn über
das limbische System durch innere, selbst erzeugte Warntöne aufmerksam
gemacht.
Tinnituspatienten haben nun das Problem, diese Warntöne ständig wahrzunehmen,
ohne diese Warntöne "abschalten" zu können.
Wie wird man
den Quälgeist los?
Am Anfang
muß eine fundierte Untersuchung beim HNO-Facharzt stehen.
Den aussichtsreichsten Ansatz zur Behandlung des chronischen
Tinnitus stellt die Tinnitus-Retrainings-Therapie (TRT) dar.
Sie wurde von Pr. P. J. Jastreboff und Dr. J. Hazell entwickelt
und mit gutem
Erfolg bereits seit Jahren in Amerika und England praktiziert.
Helfer beim
Retraining
Neben erfahrenen Spezialisten sind
zwei Sachen wichtig: 1. Geduld
und Ausdauer beim Betroffenen
2. Ein wirksamer Helfer, wie SILENCE
von Hansaton
(Quelle
Hansaton AUDIA AKUSTIK GmbH) |